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Language: Deutsch/English
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Zum InhaltLinks finden Sie die Materialien zu allen Veranstaltungen, die ich in den letzten Jahren gehalten habe. Die meisten dieser Unterlagen sind mit einem Passwort zugriffsgeschützt. Wenn Sie als ehemaliger Teilnehmer einer dieser Veranstaltungen das Passwort vergessen haben, schreiben Sie mir einfach kurz eine E-Mail. Tipps, um effektiv die Veranstaltungen zu nutzenAnti-Pattern bezeichnet in der Softwareentwicklung einen häufig anzutreffenden schlechten Lösungsansatz für ein bestimmtes Problem. Es bildet damit den Gegenpol zu den Pattern, welche allgemein übliche und bewährte Problemlösungsansätze beschreiben. Ähnlich wie in der Softwareentwicklung gibt es auch in der Didaktik und Pädagogik Pattern und Anti-Pattern. Während die Pattern als Lehrmeinung in diesen Bereichen nur eine vergleichsweise kurze Gültigkeit haben, sind einige der Anti-Pattern recht stabil. In die Ratschläge unten sind einige der Anti-Pattern eingeflossen, die ich glaube erkannt zu haben.
1. Helfen Sie mit die Veranstaltung zu verbessern
Konstruktive Kritik an Vorlesung und Übung sind willkommen und hilfreich. Die Rückmeldung der Teilnehmer ist sehr wichtig, um etwas zu verbessern. Es gibt nach jedem Semester eine Evaluation. Eine solche Evaluation ist nicht schlecht, aber direkte Rückmeldungen im Semester helfen mehr. Vielleicht können Sie dann sogar noch von den Anregungen profitieren. Sagen Sie auch, was Ihnen gefällt oder wichtig ist, damit es nicht irgendwann gekürzt oder umgestellt wird. 2. In der Vorlesung geht mitdenken vor mitschreibenSie müssen nicht mehr wie in alten Zeiten alles mitschreiben. Sie sollten sich zuvor die Folien in einem von Ihnen bevorzugten Format runterladen und ausdrucken. Schreiben Sie die Tafel bzw. die Folien nicht einfach ab,sondern denken Sie mit und machen Sie sich dort zusätzliche Notizen, wo Sie es für nötig halten. Sie wollen ja kein Kopist werden. Konzentrieren Sie sich ansonsten auf Zuhören und Verstehen.
3. Nicht passiv werden in der Vorlesung
Eine Vorlesung ist kein starrer Film, sondern hat durchaus interaktive Elemente. Wenn Sie anfangen passiv zu werden, rauscht die Veranstaltung an Ihnen vorbei und es war verschwendete Zeit. Denken Sie mit! Verständnisfragen dürfen gestellt werden, besonders bei Vorlesungen mit einer vernünftigen Teilnehmerzahl (nicht mehrere Hundert) wie hier in Heiligenhaus. Das hilft Ihnen, hält alle aktiv und gibt mir eine Rückmeldung darüber, wo die Probleme liegen könnten. Nuzten Sie diesen Vorteil! Hinweise auf Schreib- und Notationsfehler sind auch willkommen. 4. NachbereitungVersuchen Sie den Stoff nachzuvollziehen. Nutzen Sie die auf der Seite der Vorlesung angebene Literatur. Kommen Sie nicht weiter und laufen in eine Sackgasse, suchen Sie sich Hilfe. Warten Sie auf keinen Fall, bis Sie in der Vorlesung völlig abgehängt sind. Stellen Sie lieber früher Fragen. Am einfachsten sprechen Sie ihre Kommilitonen an, schreiben Sie an die Mailingliste der Vorlesung oder wenden Sie sich in den Übungen bzw. Praktika direkt an mich. Vor der nächsten Vorlesung muss die alte nachbereitet sein, sonst wachsen kleine Lücke schnell an. 5. Vorbereitung
Wenn Sie die alte Vorlesung nachbereitet haben, nutzen Sie die Möglichkeit, die neue Vorlesung vorzubereiten. Schauen Sie sich die Postcast-Zusammenfassung an, dann können Sie in der kommenden Vorlesung wesentlich gezielter Fragen stellen und mitdenken. 6. Übungen und PraktikaDie Übungen sind mindestens ebenso wichtig wie die Vorlesung. Sie haben am meisten davon, wenn Sie selbst versucht haben, die theoretischen und praktischen Übungsaufgaben zu lösen. Tragen Sie so oft es sich anbietet, Ihre Ergebnisse vor. Wenn Sie einmal versuchen, etwas zu erklären, werden Sie merken, dass sich der Stoff auch bei Ihnen selbst noch einmal ganz anders festigt. Sie können dabei nicht verlieren. Wir sind nicht in der Schule und es gibt keine schlechte Bewertung, wenn mal was an der Tafel nicht klappt. In der Übung sollte es keinen Druck im negativen Sinne geben. |
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last modified by Joerg Frochte on March 1st 2010 |